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    Allgemeine Informationen

    PrirovoGute Unterkunftsmöglichkeiten in Hotels und Appartements. Neben einer unberührten Naturlandschaft, kristallklarem Meerwasser, dem Blick auf die offene See bietet Vis gute Hausmannskost, v.a. Fische und Meeresfrüchte aus dem hier saubersten Teil der Adria, sowie ein vielfältiges Freizeitangebot: Tennis, Basketball, Wassersport. Nach jahrzehntelanger Isolation, nachdem Vis seit 1989 nicht mehr als Militärstützpunkt dient und für ausländische Gäste geöffnet ist, kann jedermann die Abgeschiedenheit dieser schönen Insel genießen.

    Im Sommer werden Unterhaltungs- und Musikabende veranstaltet.

    VIS, Hafenortschaft an der Nord-ostküste der Insel Vis; Fährverbindung nach Split.

    Kulturerbe

    TermeDie Ruinen der von Wehrmauern umgebenen (etwa 10 ha großen) Stadt liegen am Südhang der Gradina; auf der West- und Ostseite liegen die Nekropolen Martvilo und Vlaska njiva. Auf der Landzunge Prirova sind Reste eines römischen Theaters zu sehen (hier errichtete man später ein Franziskanerkloster). Auf der Ostseite, direkt am Ufer, befand sich der Stadtplatz (Agora/Forum), auf der Westseite monumentale Thermen. Issa ist die erste antike Stadt an der kroatischen Küste, die ein schachbrettartiges Grundmuster aufweist. Viele wertvolle Funde: Inschrift mit Beschreibung des Helden Kalius aus dem 4. Jh. v. Chr. (die ältesten Verse im kroatischen Raum); ein Bronzekopf der Göttin Aphrodite oder Artemis, dessen Schöpfer aus dem Kreis um Praxiteles stammt; eine Vasensammlung (süditalische, rotfigurige, Gnathia, Vasen einheimischer Hersteller) Archäologische Sammlung "Issa".

    Titova ¹piljaDie heutige Ortschaft entstand durch den Zusammenschluß zweier kleinerer Orte, Luka und Kut. Sehenswerte Bauten sind: der Renaissancepalast Gariboldi mit Inschrift (1552), das Sommerhaus des kroatischen Dichters Marin Gazarovic aus der 1. Hälfte des 17. Jh., ferner die Häuser Jaksa und Vukasinovic-Dojmi. Die Pfarrkirche der Madonna von Spilica wurde um 1500 erbaut; darin wird das Gemälde "Madonna mit Heiligen" aufbewahrt, eine Arbeit von Girolamo da Santacroce. In Kut kann man die St.-Cyprianus-Kirche aus dem 16. Jh., die 1742 im Barockstil erneuert wurde, besichtigen. Das Innere birgt eine reichverzierte, geschnitzte Barockkanzel und eine kassettierte, mit Gemälden geschmückte Decke. Am Hafen steht die Heiliggeistkirche vom Beginn des 17. Jh. Nach der Niederlage der Franzosen 1811 wurde Vis von den Engländern übernommen und erhielt mehrere (heute zerstörte) Befestigungen.

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